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Fußbodenheizung nachrüsten ohne Aufstemmen · Frankfurt · Berlin · Nürnberg · Coburg
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MAI Fußbodenheizung

MAI Frässystem

Heizkanäle präzise in den vorhandenen Estrich gefräst

Das Verfahren kommt ohne Estrichausbau aus: Wir fräsen die Kanäle nach Verlegeplan in den bestehenden Boden, legen Aluverbundrohre ein, prüfen das System unter Druck und verschließen die Nuten wieder. Am Ende steht dieselbe Fläche – nur mit Heizung darin.

Keine zusätzliche Aufbauhöhe – das ist der ganze Punkt

Beim konventionellen Weg wandert der alte Estrich in den Container, darauf kommen Dämmung, Rohre und ein neuer Estrich. Der Boden wird dadurch höher: Türen müssen gekürzt, Zargen und Übergänge angepasst werden.

Beim Einfräsen bleibt der Estrich, wo er ist. Die Nut nimmt das Rohr auf, die Verfüllung schließt bündig mit der alten Oberkante ab. Was vorher gepasst hat, passt nachher noch.

Neuaufbau mehr Höhe, Türen anpassen Einfräsen im Bestand Oberkante unverändert

Das Verlegemuster

Die Rohre laufen als Schnecke von außen nach innen: Vorlauf und Rücklauf liegen abwechselnd nebeneinander, die Fläche wird dadurch gleichmäßig warm. Der Abstand der Nuten ergibt sich aus der Heizlast des Raums und wird vor dem Fräsen festgelegt – nicht auf der Baustelle geschätzt.

Dasselbe Motiv steckt im Logo. Es ist keine Dekoration, sondern der Grundriss unserer Arbeit.

Vorlauf und Rücklauf laufen paarweise

Ein Auftrag, sieben Schritte

Der Ablauf im Detail

Die folgenden sieben Schritte sind keine einzeln bestellbaren Leistungen, sondern die Kette eines Auftrags. Wir führen sie mit demselben Team durch – ohne Subunternehmer zwischen Fräse und Schliff.

Schritt 1

Beratung und Planung

Wir sehen den Boden vor Ort an: Estrichart, Dicke, Zustand, Lage vorhandener Leitungen. Daraus entsteht der Verlegeplan mit Fräsverlauf und Abstand der Nuten sowie die Antwort auf die einzige Frage, die vorher zählt – ist das Verfahren hier sinnvoll? Der Termin ist unverbindlich.

Heizkörper Bestand Messstelle Estrichdicke und Aufbau Länge Breite Aufnahme vor Ort Aufmaß, Estrichprüfung, Lage der vorhandenen Leitungen

Schritt 2

Fräsen

Die Fräse folgt dem geplanten Verlauf und schneidet die Kanäle direkt in den Estrich. Die Absaugung sitzt am Werkzeug, der Staub wird dort aufgenommen, wo er entsteht. Auch Türbereiche, Wandanschlüsse und Ecken werden gefräst – nicht gestemmt.

Monteur mit Gehörschutz führt die Bodenfräse mit angeschlossenem Absaugschlauch durch einen Türdurchgang.
Fräsen im Türbereich, Absaugschlauch direkt an der Maschine.

Schritt 3

Aluverbundrohre verlegen und fixieren

Die Rohre werden spannungsfrei in die Nuten eingelegt und gegen Aufschwimmen gesichert. Aluverbundrohr behält die eingelegte Form, statt aus der Nut zu federn – das ist der Grund, warum wir es verwenden.

Fertig verlegter Raum: die Heizrohre liegen in den gefrästen Nuten, auf dem Estrich sind Markierungen aufgetragen.
Verlegter Raum vor dem Verfüllen der Nuten.

Schritt 4

Heizkreisverteiler montieren und anschließen

Alle Heizkreise laufen im Verteiler zusammen und werden dort einzeln absperrbar und abgleichbar angebunden. Von dort geht es an das bestehende Heizsystem – ob Kessel, Fernwärme oder Wärmepumpe. Der hydraulische Abgleich erfolgt kreisweise.

Schritt 5

Dichtigkeitsprüfung

Vor dem Verschließen wird das System abgedrückt und unter Druck gehalten. Eine Undichtigkeit findet man jetzt in Minuten – nach dem Verfüllen und Schleifen wäre es eine Baustelle von vorn. Der Druck bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten auf der Anlage.

Schritt 6

Nuten verfüllen und Estrich schleifen

Die Nuten werden vorgenässt und mit wärmeleitendem Material bündig verfüllt, damit die Wärme vom Rohr in die Fläche übergeht. Anschließend wird die Fläche geschliffen und für den späteren Bodenbelag ausgeglichen.

Raum mit verlegten Rohren, der Estrich ist vor dem Verfüllen der Nuten vorgenässt.
Vorgenässter Estrich unmittelbar vor dem Verfüllen.

Schritt 7

Trockenschliff

Die Endbearbeitung läuft ohne Wasser und mit Absaugung: kein Schlamm, keine Feuchtigkeit im Raum, keine zusätzliche Trocknungszeit. Danach ist die Fläche übergabefertig für Fliesen, Parkett oder Vinyl.

Wohnraum mit Fenster: die Heizrohre liegen vollflächig in den gefrästen Nuten des Estrichs.
Verlegter Wohnraum – so sieht die Fläche vor dem Verfüllen aus.

Anschluss ans Heizsystem

Die Fläche ist nur die eine Hälfte. Die andere steht im Technikraum: Anbindung an Wärmeerzeuger und Pufferspeicher, Regelung der Vorlauftemperatur, Abgleich der Heizkreise. Wir übernehmen die Anbindung an das vorhandene System – gemeinsam mit unserem Schwesterbetrieb MAI Energietechnik, wenn auch die Wärmeerzeugung getauscht wird.

Heizzentrale im Technikraum mit Leitungen, Armaturen und Verteilung.
Heizzentrale mit Verteilung.
Pufferspeicher im Technikraum, angeschlossen an die Heizungsleitungen.
Pufferspeicher im Technikraum.

Entkernung, wenn ein Projekt sie braucht

Entkernung gehört nicht in die Kette oben – die meisten Aufträge kommen ohne aus. Wenn ein Gebäude aber ohnehin zurückgebaut wird, übernehmen wir das Ausräumen bis auf den Rohbau, damit nicht zwei Betriebe hintereinander anreisen müssen. Sagen Sie im Erstgespräch dazu, was ansteht.

Förderung

Eine Fußbodenheizung kann als Einzelmaßnahme förderfähig sein, in der Praxis meist im Zusammenhang mit dem Umstieg auf eine Wärmepumpe. Welche Programme greifen und in welcher Höhe, hängt vom Gebäude und vom Antragszeitpunkt ab. Wir nennen deshalb bewusst keine Prozentzahlen: das gehört in eine Energieberatung. Den Punkt bringen wir im Erstgespräch von selbst zur Sprache.

Für wen sich das Verfahren eignet – und für wen nicht

Das Einfräsen ist keine Lösung für jeden Boden. Wo es nicht passt, sagen wir es vor dem Angebot – ein abgesagter Termin ist billiger als ein aufgefräster Estrich, der es nicht verträgt.

Passt gut

  • Bestandsgebäude mit tragfähigem Zement-, Anhydrit- oder Calciumsulfatestrich in ausreichender Dicke
  • Sanierung, bei der der Bodenbelag ohnehin erneuert wird
  • Umstieg auf eine Wärmepumpe, für die eine Fläche mit niedriger Vorlauftemperatur gebraucht wird
  • Räume, in denen die Aufbauhöhe nicht wachsen darf – Altbau mit knappen Türhöhen, Übergänge, Treppenantritte

Passt nicht oder braucht eine andere Lösung

  • Zu dünner, rissiger oder hohl liegender Estrich – hier fehlt die Substanz für die Nut
  • Estrich, in dem bereits Leitungen dicht unter der Oberfläche liegen
  • Der Bodenbelag soll erhalten bleiben – ohne freien Estrich lässt sich nicht fräsen
  • Neubau ohne bestehenden Estrich: dort ist die konventionelle Verlegung auf Dämmung die richtige Wahl – auch das führen wir aus

Welcher Fall vorliegt, entscheidet sich nicht am Telefon, sondern am Boden. Deshalb steht die Aufnahme vor Ort am Anfang – und nicht das Angebot.

Ist Ihr Estrich geeignet?

Ein Satz zum Vorhaben und die ungefähre Fläche genügen. Wir melden uns mit Rückfragen und einem Terminvorschlag für die Aufnahme vor Ort – unverbindlich.

Angebot anfordern 0176 45807450